Lese gerade zum Thema Gemeindegründung das Buch “Lauch” von Nelson Searcy und Kerrick Thomas.

Nelson und Kerrick sind die Gründer von “The Journey Church” in Ney York City. Ich hab den Eindruck, dass man ne Menge von den Jungs lernen kann. Hier die ersten Punkte an denen ich hängen geblieben bin:

1. Gemeindegründung sollte groß starten (Launching Large). Was mich zum nachdenken bringt ist, ob wir nicht mit Gemeindegründungen in Deutschland viel zu klein anfangen. Wir haben im Kopf, dass Gründungen klein anfangen müssen. So ist das halt. (Es geht mir hier nicht darum die amerikanischen Größenordnungen 1 zu 1 auf Deutschland zu übertragen. Aber was heißt für uns in unserem Kontext groß bzw. klein?) Meine Frage: Was trauen wir Gott eigentlich zu! Wenn unsere Vision von dem was wir gründen wollen nicht größer ist als unsere Vorstellungskraft - ist es dann überhaupt eine Vision?

2. Gemeindegründung sollte schnell starten (Launching Quickly). Ich hab mir vorgenommen sehr schnell das regelmäßige Gemeindeprogramm laufen zu lassen, dass wir in Zukunft fahren wollen, damit nicht erst Stück für Stück sichtbar wird, wer wir sind und was wir wollen.

3. Gemeindegründung sollte von außen nach innen starten (Launching from the Outside In). Wir werden (hoffe ich) nicht den Fehler machen, uns die ersten Monate nur um uns als Coreteam zu drehen. Das wäre fatal! Auch wenn das projekt_X unsere Gemeinde werden soll - sie wird es nur sein, wenn sie auch Gemeinde für NEUE ist! Dafür möchte ich von Anfang an stehen.